Feng Shui

© by josch2004

Eine Einführung in Feng Shui

Teil 9 Vom 7. Sinn und den ersten 2 Chakras


Der 7. Sinn:

Das ist das was wir Intuition nennen. Man kann es mit dem Instinkt der Tiere vergleichen. Im Laufe unserer Entwicklung haben wir diese Fähigkeit verloren und dieser geringe Teil der Intuition ist übriggeblieben. Wer hat nicht schon einmal eine Entscheidung aus dem Bauch heraus getroffen, ohne Fakten, ohne zu überlegen und trotzdem war diese Entscheidung "intuitiv" richtig. Und wer von uns hat solche Bauchentscheidungen nicht schon verworfen, weil unser Verstand gegenteiliges sagte, und es nachher bereut??
Intuition ist eine (sehr einst zu nehmende) gefühlsmäßige Eingebung der Gesamtheit unseres Organismus. Man kann es nicht erklären, man weiß es eben.

Erstes Chakra


 

Bezeichnung: Muladhara - Chakra, auch Wurzel-Chakra, Basis-Chakra oder Steisszentrum genannt
Farbe: Ein aktives erstes Chakra leuchtet feurig-rot
Zugeordnetes Element: Erde
Sinnesfunktion: Riechen
Symbol: vierblättriger Lotus
Grundprinzip: körperlicher Wille zum Sein (als Gegenpol zum spirituellen Willen zum Sein im siebten Chakra)
Körperliche Zuordnungen: Alles Feste, wie Wirbelsäule, Knochen, Zähne und Nägel, Anus, Rektum, Dickdarm, Mastdarm, Enddarm, Prostata, BIut und Zellaufbau.
Zugeordnete Drüsen: Nebennieren.
Die Nebennieren produzieren Adrenalin und Noradrenalin, welche die Aufgabe haben, über die Steuerung der Blutverteilung den Blutkreislauf dem jeweiligen Bedarf anzupassen. Auf diese Weise wird der Körper aktionsbereit und kann auf Anforderungen sofort reagieren. Bekannt sind hier die Adrenalinausstösse bei Panik, um eine schnelle Flucht zu ermöglichen. Darüber hinaus haben die Nebennieren einen dominierenden Einfluß auf das Temperaturgleichgewicht im Körper.
 

Harmonische Funktion

Wenn unser Wurzel-Chakra geöffnet ist und harmonisch funktioniert erfahren wir eine tiefe, persönliche Verbundenheit mit der Erde und ihren Geschöpfen, ungetrübte Lebenskraft, ein Gegründet-Sein in uns selbst und im Leben, Zufriedenheit, Stabilität und innere Stärke. Wir fühlen uns eingebettet in den natürlichen Kreislauf des Lebens, in den Wechsel von Ruhe und Aktivität, von Tod und neuer Geburt. Unsere Handlungen werden von dem Wunsch getragen, das Leben mit unserem Mutterplaneten schöpferisch mitzugestalten. Im Einklang mit der zeugenden Kraft der Erde, mit dem Leben in der Natur. Es fällt uns leicht, unsere Ziele in der Welt zu verwirklichen. Unser Leben wird von einem unerschütterlichen Urvertrauen getragen, Wir erleben die Erde als einen sicheren Ort, an dem man alles bekommt. was man braucht: Zuwendung, Nahrung, Geborgenheit und Schutz. So öffnet man sich vertrauensvoll dem Leben auf dieser Erde und nimmt alles, was sie für uns bereithält, dankbar an. Als Ergebnis gehen wir aufgrund dieser Harmonie dann auch sorgfältiger mit den Ressourcen der Erde um, indem wir sie, soweit es in unserer Macht liegt, schonen, wo wir können.
 
 

Zweites Chakra

Bezeichnung: Svadhisthana - Chakra, auch Sakral-Chakra oder Kreuzzentrum genannt
Farbe: Orange
Zugeordnetes Element: Wasser
Sinnesfunktion: Schmecken
 Symbol: 6-blättriger Lotus
Grundprinzip: schöpferische Fortpflanzung des Seins
Körperliche Zuordnungen: Beckenraum, Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase, alles Flüssige wie Blut, Lymphe, Verdauungssäfte, Sperma.
Zugeordnete Drüsen: Keimdrüsen Eierstöcke. Prostata, Hoden.
Die Funktion der Keimdrüsen ist die Ausbildung der männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale sowie die Regelung des weiblichen Zyklus.
 

Harmonische Funktion

In einem natürlichen Fließen mit dem Leben und den Gefühlen zeigt sich die harmonische Funktion eines geöffneten Sakral Chakras. Man ist anderen Menschen und speziell dem anderen Geschlecht gegenüber offen und natürlich, man akzeptiert Partner und Freunde als gleichwertige Person. Die sexuelle Vereinigung mit einem geliebten Menschen ist für uns eine Möglichkeit, uns in die Wellenbewegung der männlichen und weiblichen Energien der Schöpfung einzuschwingen, um so eine übergeordnete Einheit mit der gesamten Natur zu erfahren und zu einer innerlichen Ganzheitlichkeit hin zu wachsen. Wir beachten andere Personen und Völker unter dem Aspekt der Gleichwertigkeit und der Tatsache, dass man von jedem Wesen etwas lernen kann.

Wir spüren, dass der Fluß des Lebens in der Schöpfung auch durch unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist strömt. So nehmen wir teil an der tiefen Freude der Schöpfung und das Leben erfüllt uns immer wieder mit Staunen und Begeisterung. Manchmal scheinen wir wie Kinder zu sein, zu fühlen und zu staunen. Unsere Gefühle sind ursprünglich und kreativ unsere Handlungen. Sie befruchten unser eigenes Leben, wie auch das Leben anderer indem wir mit unsere Ausstrahlung positive Wirkung auf andere Menschen haben.
 
 

Ende Teil 9                                                            zurück zum Inhaltsverzeichnis